Walzasphalt

Walzasphalt

Neben den verschiedenen Rezepturen ist zwischen Walzasphalt und Gussasphalt das Einbauverfahren zu unterscheiden.

  • Walzasphalt wird beim Einbau mit dem Straßenfertiger größtenteils verdichtet und anschließend mit der Asphaltwalze geglättet und nachverdichtet.
  • Gussasphalt benötigt keine Verdichtung. Er wird ohne Hohlräume gemischt und beim Einbau gegossen und geglättet.

Beim Walzasphalt hängen die Dauerhaftigkeit und die Verformungsbeständigkeit sehr von dem beim Einbau erreichten Verdichtungsgrad ab. Um hohe Verdichtungsgrade zu erreichen, ist neben modernen Maschinen auch auf die exakten Temperaturen zu achten. Bei hohen Temperaturen über 125 ° C ist der erforderliche Verdichtungsaufwand verhältnismäßig gering, nimmt aber bei Abkühlung schnell zu. Die Verdichtung des Asphaltmischgutes soll bei spätestens 90° C abgeschlossen sein. Werden alle Besonderheiten berücksichtigt, bekommt man eine Fläche, welche

  • schön glatt und ebenflächig ist
  • die Verkehrskräfte im festen Verbund abträgt und gleichmäßig auf die Unterlage verteilt
  • eine lange Nutzungsdauer hat
  • die Unterlage schnell und wirksam gegen Niederschläge schützt und damit deren Tragfähigkeit erhält.

Gerne beraten wir Sie, welche Art von Asphalt für Sie in Frage kommt.