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Estrich im Hochbau

Im Hochbau wird Gussasphalt z.B. als schwimmender Estrich eingesetzt. Aufgrund seiner Zusammensetzung bietet Gussasphalt eine Fülle von vorteilhaften Eigenschaften. Gussasphalt erfordert weder Trocken- noch Abbindezeiten. Er ist kurz nach Einbau begehbar und benutzbar.

Gussasphalt verbessert die Wärme- und Trittschall-Dämmung. Der Trittschall wird um bis zu 14 dB(A) vermindert, er ist besonders fußwarm. Dadurch ermöglicht er hohen Wärme- und Schallschutz bei geringen Konstruktionshöhen. Je nach Art und Dicke der Dämmschicht wird er mit Nenndicken von 25–35 mm eingebaut. Damit ist Gussasphalt besonders bei der Sanierung von Fußböden geeignet, bei dem nur wenig Aufbauhöhe zur Verfügung steht.

Gussasphalt wird fugenlos verlegt, ist rissunempfindlich, stoß- und schlagfest, hohlraumfrei und wasserdicht.

Gussasphalt ist schwer entflammbar, praktisch nicht brennbar.

Auch als Heizestrich ist er in Verbindung mit Kupferrohrleitungen bestens geeignet (keine Aufheizphase, geringe Trägheit).

Gussasphaltestriche enthalten keine umweltbelastenden Zusätze. Gefahrstoffe können in der Nutzung nicht austreten. Bakterien und Mikroben können sich in seinem dichten Gefüge nicht festsetzen. Unter Gussasphaltestrichen werden nur natürliche Dämmstoffe eingesetzt. Gussasphalt ist biohaustauglich und als wertvoller Baustoff wiederverwertbar.

Die schnelle Nutzbarkeit verkürzt die Bauzeit und hilft damit Kosten sparen. Die bessere Dämmwirkung des Gussasphaltestrichs mindert die Heizkosten.

Er kann weitgehend unabhängig von der Witterung eingesetzt werden.

Brückenbeläge

Die Abdichtung von Ingenieurbauwerken, wie z. B. Brücken aus Stahl oder Beton, muss so erfolgen, dass diese dauerhaft gebrauchsfähig bleiben. Neben den Verkehrsbeanspruchungen durch Fahrzeuge treten bei Brückenbauwerken zusätzliche Belastungen aus Bewegungen des Bauwerks und durch große, schnellablaufende Temperaturänderungen auf.

Schutzschichten aus Gussasphalt haben sich als Bestandteil der Abdichtung mit unterschiedlichen Dichtungsschichten seit Jahrzehnten bewährt und gelten als Regelausführung. Dies gilt auch für Deckschichten.

Dauerhafte Brückenbeläge erfordern eine sorgfältige Vorbereitung und Vorbehandlung der Unterlage aus Beton oder Stahl.

Gussasphaltbauweisen auf Brücken tragen dazu bei, dass diese wichtigen Bestandteile unserer Verkehrswege langjährig ohne störende Reparatur- oder Sanierungsmassnahmen genutzt werden können.

Tradition und Familie

Das Bauunternehmen Asphalt Kleemann wurde
im Jahre 1950 gegründet und ist seitdem im
Asphalt-, Tief- und Strassenbau tätig.

Der Name Asphalt Kleemann steht heute für
eine Gruppe erfahrener und motivierter Mitarbeiter, die sich als eine große Familie verstehen.

Wir freuen uns auf Ihr neues Projekt.
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Eigenschaften

Welche Eigenschaften zeichnen Gussasphalt aus?
Wo ist er einsetzbar?

Viele Anwendungsbereiche für Gussasphaltestriche und Gussasphaltschutzschichten ergeben sich aus den speziellen Eigenschaften des Gussasphalts. Er ist einsetzbar wegen seiner

  • Abriebfestigkeit in Fabrikationshallen mit Beanspruchungen durch Schleifen und Kollern
  • Brandsicherheit in allen Bereichen von Hochbauten, z. B. Bauten besonderer Art oder Nutzung wie Versammlungsstätten, Hochhäusern, Tiefgaragen, Parkdecks usw.
  • Elastizität in Betrieben mit Schlag- und Stoßbeanspruchungen des Bodens sowie auf Stahlbrücken und anderen Stahlkonstruktionen
  • Funkensicherheit sowie seiner schalldämpfenden und viskoelastischen Eigenschaften in der pyrotechnischen und eisenbearbeitenden Industrie, in Sprengstoff- und Munitionsfabriken
  • schnellen Nutzbarkeit in allen Bauten, insbesondere in Kaufhäusern und Ausstellungshallen, bei denen eine sofortige Nutzung nach dem Verlegen gewünscht wird sowie für Umbauten und Reparaturarbeiten an vorhandenen Estrichen
  • Staubfreiheit und Geruchlosigkeit in Lebensmittelbetrieben, Lagern für empfindliche Güter jeder Art, Datenverarbeitungsbetrieben sowie feinmechanischen und optischen Werkstätten, Holz- und Möbelfabriken, Papier- und Druckbetrieben, pharmazeutischen Betrieben, Porzellanfabriken, Textil- und Pelzwarenbetrieben
  • Tausalzbeständigkeit für Beläge im Freien, in Salzlagern und Flächen mit Kraftfahrzeugverkehr
  • Verschleißfestigkeit für alle befahrenen Flächen im Industriebereich, auf Straßen und Brücken
  • Wasser- und Chemikalienbeständigkeit in Brennereien, Gewächshäusern, Fischhallen, Keltereien, Kühlhäusern, Markthallen, Weinkellereien und Stallanlagen
  • Wasserdichtigkeit als Bestandteil der Abdichtung in Nassräumen, Parkhäusern, auf Parkdecks und Hofkellerdecken, als Schutz- und Deckschicht auf Brücken sowie zum Schutz und zur Sanierung von Betonflächen in der Industrie und in befahrbaren Gärfuttersilos
  • Wurzelfestigkeit als Wurzelschutzschicht auf einer Abdichtung unter begrünten Flächen auf Dächern und Tiefgaragen.